DIE THRAKISCHE PASTETE AUS MEINER KINDHEIT
Ein Geschmack und ein Duft, aus meiner Kindheit, die ich nie vergessen werde! Ich bin in Xanthi aufgewachsen, bei meiner Großmutter Despina aus Smyrna, nach der ich auch benannt bin. Da meine Mutter als Händlerin oft stundenlang unterwegs war, aßen wir häufig bei meiner Großmutter, die uns in wenigen Minuten die köstlichste Pastete zubereitete, die ich je gegessen habe. Sie breitete einen Teigfladen aus einfachen Zutaten aus, gab eine Mischung aus Ei, Feta und Gewürzen hinein, verschloss den Fladen wie einen quadratischen Briefumschlag und backte ihn auf dem gusseisernen Holzofen. Der Duft und der Geschmack sind mir noch immer so lebhaft in Erinnerung! Das war der traditionelle thrakische „Gözleme“, der entweder knusprig oder luftig mit Sesam oder mit Honig gegessen wird. Der Name stammt vom türkischen Wort „Göz“, was „Auge“ bedeutet. Der Teig dieser Pasteten ist so dünn, dass beim Backen Blasen wie Augen entstehen.
ZUTATEN
- 1 Glas Wasser
- 5 g frische Hefe
- 1 Esslöffel Olivenöl
- 1 Esslöffel Essig
- 1 Teelöffel Salz
- 3 Gläser Mehl
- 300 g Feta
- Sonnenblumenöl zum Frittieren
ZUBEREITUNG
- Wasser, Hefe, Olivenöl, Essig, Salz und Mehl in einer Schüssel vermengen.
- Den Teig kneten und kleine Kugeln daraus formen.
- Jede Kugel dünn ausrollen.
- Mit Käse füllen und wie einen Briefumschlag verschließen.
- In heißem Öl von beiden Seiten frittieren.
- Herzhaft oder süß mit Honig und Sesam servieren.





